Heike Bader

 

1962 in Düsseldorf geboren, studierte ich nach dem Abitur Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität. Meine Magisterarbeit schrieb ich über „Die Initialobjekte der Angst in philosophischem Betracht“.

Nach dem Studium begann ich eine systemische Supervisionsausbildung am Institut für Humanistische Psychologie (IHP) in Köln und arbeitete gleichzeitig freiberuflich als Trainerin in der Erwachsenenbildung für verschiedene Weiterbildungsinstitute.

Anschließend war ich einige Jahre als Dozentin und Projektleiterin bei einer Unternehmensberatung im Bereich der Informationstechnologie angestellt, bevor ich 1999 meine Praxis für Supervision & Fortbildung gründete. Ich war (und bin) in Kliniken, Einrichtungen der Behindertenhilfe, in Beratungsdiensten und Unternehmen der Kultur- und Bildungsbranche tätig, aber auch für mittelständische Unternehmen der Automobilbranche.

Um mein Angebot zu erweitern und mich im Bereich Psychopathologie fortzubilden, startete ich 2005 die Ausbildung zur Integrativen Therapeutin bei der Europäischen Akademie für bio-psycho-soziale Gesundheit/Fritz-Perls-Institut (EAG/FPI) in Hückeswagen. Hier gelang etwas Wunderbares – durch die philosophische Ausrichtung des Instituts entdeckte ich meine Identität als Philosophin wieder. Dies spiegelt sich auch im Thema der Graduierungsarbeit, die ich über den Krankheitsbegriff schrieb: „Wider die Pathologisierung von Krankheit – Krankheit als anthropologisches Faktum.“

Derart inspiriert, begann ich im Anschluss ein Weiterbildungsstudium der Medizinischen Ethik und verfasse aktuell eine Arbeit zum Thema „Das Phänomen des Vergessens. Demenz – eine Frage der Philosophie“.

Auch heutzutage absolviere ich gerne noch das eine oder andere Seminar beim EAG-FPI: So lernte ich auf einer Weiterbildung zur Krisenintervention Frank Siegele kennen, der dieses Seminar leitete und als Psychologe und Suchttherapeut das Kompaktcurriculum „Budōtherapie“ entwickelte. Hier erlangte ich das Zertifikat zur „Budōbasierten Achtsamkeitstrainerin (bbAT)“.

„Budō ist der Überbegriff der japanischen Kampfkünste und bedeutet sinngemäß ‚die Kunst, das Schwert nicht zu benutzen‘. Budō praktizieren bedeutet, das friedliche Miteinander zu üben und vor allem in Konfliktsituationen den Überblick, die erforderliche Distanz und die Kontrolle über das eigene Handeln zu behalten. Achtung und Respekt dem Anderen gegenüber haben dabei stets oberste Priorität. Budōtherapie ist eine körper- und bewegungstherapeutische Methode, die im klinischen Feld neben der klassischen Einzel- und Gruppenpsychotherapie zur Anwendung kommt. Sie ist speziell darauf ausgelegt, emotionale und kognitive Umstrukturierungsprozesse durch Körperübungen und Bewegungserfahrungen in Gang zu setzen, um neue Verhaltensmuster neuronal zu bahnen und nachhaltig zu verankern.“
Quelle: www.eag-fpi.com/kurzzeitausbildungen/bewegungs-koerpertherapie/budotherapie/

2012 hängte ich das Unterrichten „an den Nagel“ und bin seither konzeptionell als Studienleiterin im Fachbereich Informatik der Volkshochschule Düsseldorf beschäftigt und gestalte dort im Team mit viel Freude und Engagement das Weiterbildungsangebot.

Als gebürtige Düsseldorferin gehe ich das Leben mit rheinischem Humor an. Ich arbeite mit viel Geduld, Aufmerksamkeit und Empathie und irritiere gewohnte Denk- und Handlungsmuster gelegentlich mit konfrontativen Fragen.