Supervision DGSv

 

Supervision beginnt mit einer Kontaktsitzung zum Kennenlernen und endet mit der Auswertung der gemeinsamen Arbeit. Wir starten mit einer möglichst genauen Beschreibung der Ausgangssituation. Es ist wichtig, ein Problem zunächst einmal zu verstehen, bevor man es lösen kann.

Meine Fragen können für Sie Selbstverständliches in neuem Licht erscheinen lassen und Sie zu neuen Erkenntnissen führen. Es kann erleichternd sein, Tabuthemen anzusprechen, die in der Regel unterschwellig wirksam sind, da sie selten offen ausgesprochen werden. Ebenso kann es hilfreich sein, die berufliche Rolle, Ihren Auftrag und Ihre Aufgaben zu klären.

Dabei geht es nicht um das Warum – warum geraten wir in belastende Situationen? Es geht um das Wie – wie gehen wir damit um? Oder auch um das Woher – kennen wir solche Situationen vielleicht aus früheren Lebensphasen?

Am Ende jeder Sitzung steht die Frage: Was nehmen Sie als Idee mit in den Alltag, um eine Veränderung herbeizuführen? Was möchten Sie anders machen?

Die Gründe, eine Supervision in Anspruch nehmen zu wollen, können vielfältig sein:

  • Ihr Unternehmen wird umstrukturiert
  • Ihre Kund*innen, Klient*innen oder Patient*innen bringen schwierige Themen mit
  • in Ihrem kollegialen Umfeld herrscht eine schlechte Stimmung
  • Sie selbst möchten Ihre beruflichen Weichen umstellen
  • Sie fühlen sich erschöpft und lustlos
  • und vieles mehr.

In solchen Situationen kann ein Blick aus der Distanz auf das jeweilige Szenario hilfreich sein, sprich: die Situation supervisorisch zu bearbeiten. Die damit verbundenen Perspektivwechsel können Ihnen wieder Lust machen, etwas Neues auszuprobieren und Ihre Motivation erneuern.

In diesem Prozess des Ausprobierens begleite ich Sie als Supervisorin, indem ich Ihnen Raum für Reflexion, zum Durchatmen und Kraftschöpfen biete. In der Reflexion können Sie sich als Einzelperson, als Team oder als Unternehmen vergewissern, auf dem richtigen Weg zu sein und diesen – wenn erforderlich – im eigenen Sinne korrigieren.

 

Zu mir als Supervisorin:

Meine Ausbildung zur Supervisorin absolvierte ich am Institut für Humanistische Psychologie (IHP) in Köln, das den Schwerpunkt auf den systemischen Ansatz legt und gleichzeitig Methoden der Gestaltarbeit einbezieht.

In der supervisorischen Arbeit verändert sich oftmals die Einschätzung der aktuellen Situation. Dank der Verwendung von Techniken wie der Arbeit mit dem leeren Stuhl, der Aufstellung von Figuren oder Personen oder der Metaplantechnik bekommt diese neue Sichtweise eine konkrete Gestalt, mit der aktiv gearbeitet und die verändert werden kann.

Meine eigene Qualitätssicherung erfolgt einerseits durch Kontrollsupervision in einer analytisch arbeitenden Balintgruppe sowie andererseits durch die Teilnahme am Qualitätsverfahren der DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision).